Warum sind a-t-Artikel nicht namentlich gekennzeichnet?
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Entsprechend der Tradition der meisten unabhängigen Pharmazeitschriften weltweit sind a-t-Artikel nicht namentlich gekennzeichnet. Vor allem in den Anfangsjahren sollten so Autorinnen und Autoren vor Diffamierungen und Einflussnahmen durch die Pharmaindustrie und andere Anbieter geschützt werden. Heute steht für uns ein anderer Aspekt im Vordergrund: Jeder Artikel des a-t wird von einem oder zwei Redaktionsmitgliedern – ausschließlich Fachkolleginnen und Fachkollegen, überwiegend Ärztinnen und Ärzte – erarbeitet. Anschließend wird jeder Text von allen Kolleginnen und Kollegen der Redaktion und externen Beratern einschließlich ehemaligen a-t-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, die in Klinik oder Praxis tätig sind oder waren, kritisch gelesen und korrigiert, bevor mithilfe sämtlicher eingegangener Anmerkungen und Korrekturen die Endfassung entsteht. Diese durchläuft wiederum einen Faktencheck. Jeder a-t-Artikel hat somit viele Verfasserinnen und Verfasser und drückt die Bewertung der gesamten Redaktion aus. Abweichende Bewertungen einzelner Redaktionsmitglieder, die bislang selten vorgekommen sind, werden deklariert, zum Beispiel in a-t 2018; 49: 102.