LEBERSCHÄDIGUNG UNTER OCRELIZUMAB (OCREVUS)
In Absprache mit dem Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic informiert die Firma Roche über klinisch bedeutsame Leberschädigungen ohne Virushepatitis-Nachweis* unter Ocrelizumab (OCREVUS; a-t 2018; 49: 33-5 u.a.). Diese werden als identifiziertes Risiko des Anti-CD20-Antikörpers eingestuft, nachdem eine Datenüberprüfung eine Serie solcher Ereignisse im zeitlichen Zusammenhang mit der ersten Anwendung des Multiple-Sklerose (MS)-Mittels ergab.1 Vor Beginn der Behandlung sollen daher nun Leberwerte (mindestens Transaminasen, alkalische Phosphatase und Gesamtbilirubin) bestimmt werden, zudem umgehend während der Therapie bei Symptomen einer Leberschädigung. Bestätigt sich diese, ist Ocrelizumab abzusetzen.1
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© 2026 arznei-telegramm, publiziert am 20. Februar 2026
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