Ausführliche Bewertung gleichzeitig als e a-t 3/2026 veröffentlicht.
Die metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis (MASH, früher nichtalkoholische Steatohepatitis [NASH]) hat in Deutschland eine Prävalenz von 4%. Sie ist die progrediente Form der metabolischen Dysfunktion-assoziierten Fettlebererkrankung (MASLD, früher nichtalkoholische Fettlebererkrankung [NASDL]), der weltweit häufigsten chronischen Lebererkrankung mit einer Prävalenz von 25% bis 27% in Europa.1-3 MASLD und MASH sind stark mit Dyslipidämie, Adipositas, Typ-2-Diabetes und weiteren Komponenten des metabolischen Syndroms assoziiert. Auch wenn bei den Betroffenen die nichthepatische Morbidität und Mortalität, beispielsweise durch kardiovaskuläre Ereignisse, im Vordergrund steht, schreitet die MASH bei etwa 3% bis 12% der Betroffenen innerhalb von 7 bis 20 Jahren zu einer Leberzirrhose fort4 und birgt darüber hinaus ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms (HCC).3 Bislang zielte die Therapie auf Ernährungsumstellung, Gewichtsreduktion, Bewegung und Behandlung assoziierter Erkrankungen.1-3 Seit September 2025 ist mit dem partiellen Schilddrüsenhormonrezeptor-beta (THR-β)-Agonisten Resmetirom (REZDIFFRA) erstmals ein Mittel zur Behandlung Erwachsener mit nichtzirrhotischer MASH und mäßiger bis fortgeschrittener Leberfibrose im Handel.
© 2026 arznei-telegramm, publiziert am 20. März 2026
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