ZUR ANTITHROMBOTISCHEN THERAPIE BEI PAVK PLUS VORHOFFLIMMERN
Vielen Dank für die Daten aus der ADAPT-AF-DES- und der AQUATIC-Studie zur koronaren Herzkrankheit (KHK) mit NOAK und Plättchenhemmer (a-t 2026; 57: 27-8). Es kommen ja auch oft Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) und Vorhofflimmern. Gibt es hier eine Studie, ob ein Mensch mit pAVK von einem zusätzlichen Plättchenhemmer profitiert? Das Blutungsrisiko wird natürlich genauso steigen.
N.N. (Name etc. in a-t 8/2026 genannt)
In der Tat ist ein Vorhofflimmern bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) nicht selten: Die Prävalenz soll etwa 12% betragen.1 Bei gemeinsamem Vorliegen von Vorhofflimmern und pAVK wird die Thromboembolieprophylaxe im Rahmen der Herzrhythmusstörung als leitend für die Therapie angesehen, falls denn gemäß Risikoeinschätzung über Scores (z.B. CHA2DS2-VASc [siehe a-t 2012; 43: 75-7]) eine Antikoagulation notwendig ist.
© 2026 arznei-telegramm, publiziert am 21. August 2026
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