ANTIKOAGULATION UND STABILE KHK – PLÄTTCHENHEMMER SCHADEN
Bei chronischer stabiler koronarer Herzkrankheit (KHK) sind zur Prävention arterieller thromboembolischer Ereignisse in der Regel Thrombozytenaggregationshemmer angezeigt. Sind diese Patienten z.B. wegen Vorhofflimmerns mit Cumarinen antikoaguliert, profitieren sie nicht von einer zusätzlichen Einnahme von Azetylsalizylsäure (ASS; ASPIRIN N, Generika), haben aber ein höheres Blutungsrisiko (a-t 2015; 46: 37-9). Auch für Nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAK) sprechen randomisierte Studien dafür, dass eine zusätzliche Thrombozytenaggregationshemmung in diesen Situationen keinen Nutzen bringt, aber zu mehr Blutungen führt und die Gesamtsterblichkeit erhöht (a-t 2025; 56: 6-7).1-3
Zwei neuere Arbeiten4,5 liefern hierzu weitere Daten.
© 2026 arznei-telegramm, publiziert am 17. April 2026
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