NIEDRIG DOSIERTES LITHIUM GEGEN DEMENZ?
Auf einer Internetseite1 bin ich auf niedrig dosiertes Lithium aufmerksam geworden. Es soll unter anderem gegen Demenz helfen.
Wie schätzen Sie die Datenlage dazu ein?
N.N. Name etc. in a-t 2/2026 genannt
Lithium ist seit Jahrzehnten in der psychiatrischen Pharmakotherapie etabliert.1 In Deutschland ist es als Lithiumkarbonat unter anderem für die Behandlung der bipolaren affektiven Störung sowie zur Augmentation von Antidepressiva bei therapierefraktärer Depression zugelassen.2,3 Angeboten werden Tabletten zu 400 mg (HYPNOREX RETARD) und 450 mg (QUILONUM RETARD). Die Dosierung richtet sich nach dem Serumspiegel, dessen Zielbereich mit der Indikation variieren kann, und muss individuell eingestellt werden.2,3
Abseits der zugelassenen Anwendungsgebiete wird Lithium außerdem eine mögliche Rolle in den pathophysiologischen Prozessen der ALZHEIMER-Erkrankung zugeschrieben.
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© 2026 arznei-telegramm, publiziert am 20. Februar 2026
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