Kurz und bündig a-t 11/2019; 50: 114

Antiphospholipidsyndrom – erneut erhöhtes Thromboembolierisiko unter ▼ Rivaroxaban (XARELTO)

In der 2018 publizierten vorzeitig abgebrochenen TRAPS-Studie1 zur Sekundärprophylaxe von Thromboembolien bei Hochrisikopatienten mit Antiphospholipidsyndrom kamen unter dem neuen oralen Antikoagulans (NOAK) ▼Rivaroxaban (XARELTO) Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger vor als unter dem Cumarin Warfarin (COUMADIN). Es folgte unter anderem ein Rote-Hand-Brief, in dem von der Anwendung der in Europa zugelassenen NOAK Apixaban (ELIQUIS), Dabigatran (PRADAXA), ▼Edoxaban (LIXIANA) und Rivaroxaban bei Antiphospholipidsyndrom und anamnestischer Thromboembolie abgeraten wird (a-t 2019; 50: 52-3). Nun ist mit einer Dauer von drei Jahren und 190 Teilnehmern der bisher längste und größte randomisierte Vergleich2 zwischen einem NOAK und Cumarin-Antikoagulanzien in dieser Indikation veröffentlicht worden.  mehr 

© 2019 arznei-telegramm, publiziert am 15. November 2019

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