Die metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis (MASH, früher nichtalkoholische Steatohepatitis [NASH]), hat in Deutschland eine Prävalenz von 4%. Sie ist die progrediente Form der metabolischen Dysfunktion-assoziierten Fettlebererkrankung (MASLD, früher nichtalkoholische Fettlebererkrankung [NASLD]), der weltweit häufigsten chronischen Lebererkrankung mit einer geschätzten Prävalenz von 25% bis 27% in Europa.1-3 MASLD und MASH sind stark mit Dyslipidämie, Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2 und weiteren Komponenten des metabolischen Syndroms assoziiert, per Definition liegt mindestens ein kardiometabolischer Risikofaktor vor.4 Bei MASH besteht neben der Verfettung der Leber zusätzlich eine Entzündung und Leberzellschädigung mit progredienter Fibrose.1-3 Auch wenn bei den Betroffenen die nichthepatische Morbidität und Mortalität, beispielsweise durch kardiovaskuläre Ereignisse, im Vordergrund stehen, schreitet die MASH bei etwa 3% bis 12% innerhalb von 7 bis 20 Jahren zu einer Leberzirrhose fort.5 Auch die Inzidenz eines hepatozellulären Karzinoms (HCC) ist bei MASH erhöht.3
© 2026 arznei-telegramm, publiziert am 20. März 2026
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