Netzwerk aktuell a-t 6/2017; 48: 54-5

Osteomalazie durch ▼intravenöses Eisen

Eine 76-jährige Frau mit Morbus OSLER erhält wegen krankheitsbedingter Eisenmangelanämie regelmäßig Infusionen mit ▼Eisenkarboxymaltose (FERINJECT). Nach mehrmonatiger Behandlung treten schwere, zeitweise therapieresistente immobilisierende Knochenschmerzen sowie massive Unterschenkelödeme auf. Erniedrigte Spiegel von Phosphat und Kalzium, sekundärer Hyperparathyreoidismus sowie erhöhter Spiegel des Fibroblasten-Wachstumsfaktor 23 (FGF-23) führen letztlich zur Diagnose einer FGF-23-vermittelten hypophosphatämischen Osteomalazie durch die Eisentherapie.  mehr 

© 2017 arznei-telegramm, publiziert am 2. Juni 2017

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