Kurz und bündig a-t 1995; Nr.9: 94-5

Schützt Vitamin C vor Hirngefäßerkrankungen? Nach experimentellen Daten soll Vitamin C den Blutdruck und das Serum- Cholesterin senken sowie der atherogenen Oxidation von Lipoproteinen geringer Dichte (LDL) vorbeugen. In einer soeben publizierten epidemiologischen Studie an 730 über 65jährigen mindert die täglich mit der Nahrung aufgenommene Menge von über 45 mg Vitamin C das Risiko, am Schlaganfall zu sterben, gegenüber einer Vitamin-C-Zufuhr unter 28 mg pro Tag um die Hälfte. Eine Korrelation zwischen Sterblichkeit an koronarer Herzerkrankung und Aufnahme des Antioxidans ergibt sich nicht. Die Aussagefähigkeit epidemiologischer Daten bezogen auf einen einzelnen Nahrungsbestandteil erscheint begrenzt. Vorläufig stärken die neuen Erkenntnisse aber die Gewißheit, daß Vitamin-C-reiche Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse nicht nur gut schmecken, sondern auch gesund sein könnten (BULPITT, C. J.: Brit. Med. J. 310 [1995], 1548/ati d).


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